UWG Unabhängige Wählergemeinschaft Grevenbroich
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13.11.2018
Kategorie: Anträge

Aussetzen des Vollzuges der Satzung für Straßenausbaubeiträge nach §8 KAG

Aussetzen des Vollzuges der Satzung für Straßenausbaubeiträge nach §8 KAG


Sehr geehrter Herr Bürgermeister Krützen,

die UWG-Ratsfraktion bittet um die Aufnahme des nachstehenden Antrags in den öffentlichen Teil der
Tagesordnung der nächsten Ratssitzung:

Der Rat beauftragt die Verwaltung, den Vollzug der Satzung für Straßenausbaubeiträge nach § 8 KAG
bis Ende 2019 auszusetzen.

Begründung:

Bei der Erneuerung von Straßen, die über die Sanierung hinausgehen, sind von den Anliegern Straßenausbaubeiträge zu entrichten. Für die Anwohner fallen z.T. Beträge in 5stelliger Höhe an.
In einigen Bundesländern wird diese Abgabe gar nicht erhoben. In Bayern wurde sie in diesem Jahr durch den dort zuständigen Landtag abgeschafft.
Auch in NRW wächst der Wunsch nach Abschaffung dieser Abgabe.
Hier wird z.Z. landesweit eine Petition gegen die Straßenausbaubeiträge, initiiert und durch die Freien Wähler durchgeführt. 
Der Bund der Steuerzahler NRW fordert die Abschaffung am 27.08.2018
(https://www.steuerzahler-nrw.de/Strassenbaubeitraege-in-NRW-
abschaffen/96170c108398i1p65/index.html)
Auf einer Delegiertenversammlung der CDU Mittelstandsvereinigung sprach man sich gegen die Gebühren aus.
Hendrik Wüst, CDU, Verkehrsminister NRW äußerte sich hierzu:
"Die Abschaffung der Straßenausbaubeiträge bei Kompensation durch das Land würde die Bürger entlasten und ein Investitionshemmnis bei der kommunalen Infrastruktur beseitigen."
(http://eifelon.de/kreise/kreis-dueren/cdu-mittelstandsvereinigung-will-landesweit-
strassenausbaubeitraege-abschaffen.html)
Auch viele ähnlich lautende Äußerungen aus NRW sind mittlerweile veröffentlicht.
Zusammengefasst können wir feststellen, dass es auch in NRW wahrscheinlich sein wird, dass die Abgabe auch rückwirkend wie in Bayern abgeschafft wird.